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Stadt und Stadtgeschichte Aschaffenburgs

 

 

Egal aus welcher Himmelsrichtung ihr euch Aschaffenburg nähert, es fällt euch sofort ein monumentaler Renaissancebau mit Türmen auf, der sich beeindruckend über dem Main und der grünen Umgebung mit den Parkanlagen der Stadt erhebt, das Schloss Johannisburg. Über malerische Gässchen erreicht ihr die nächsten markanten Eckpunkte der Altstadt. Dazu gehören die im Kern über 1000 Jahre alte Stiftskirche mit dem ehemaligen Stiftskapitelhaus, heute Stiftsmuseum. Gegenüber steht das Rathaus der 50er Jahre, Beispiel für den Wiederaufbau nach großen Zerstörungen im zweiten Weltkrieg. Ein Highlight besonderer Art stellt das im 19. Jahrhundert errichtete Pompejanum dar, in dem man sich zurückversetzt fühlt in die bunte Welt des römisch-antiken Alltags. Ebenfalls ein Erlebnis ist der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegte Park Schönbusch mit Schlösschen, Tempel, Irrgarten, See und einer vielfältigen Botanik.

 


FORMAT A: ÜBERBLICKS- UND THEMENFÜHRUNG
Dauer: 60- 90 Minuten
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen (Kinder und Erwachsene)
Preis: 73 € zzgl. Eintritt der jeweiligen Kulturinstitution
50 € für Kindergartengruppen und Schulklassen im Klassenverband und eine Begleitperson (für Kindergartengruppen / Schulklassen und eine Begleitperson ist der Eintritt frei).


FORMAT B: THEMENFÜHRUNG MIT WORKSHOP

Dauer: 2,5 Stunden
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen (Kinder und Erwachsene)
Preis: 110 € zzgl. Eintritt der jeweiligen Kulturinstitution und zzgl. Materialkosten
80 € für Kindergartengruppen und Schulklassen im Klassenverband und eine Begleitperson zzgl. Materialkosten (für Kindergartengruppen / Schulklassen und eine Begleitperson ist der Eintritt frei).
Davon abweichende Preise und die Materialkosten sind beim jeweiligen Führungsthema verzeichnet.

„Von Fürsten, Pfaffen und allerlei Handwerksleut“

Zeitreise durch 1000 Jahre Stadtgeschichte

Jeder hatte seinen festen Platz in der mittelalterlichen Gesellschaft. Fürsten, Pfaffen, Metzger und Gerber lebten räumlich getrennt und waren doch aufeinander angewiesen. Die Pfaffen fand man in der Nähe der Kirche, die Adeligen drängten sich um den kurfürstlichen Hof. Die Gerber hielt man sich „aus guten Gründen“ vom Leib. Aus der kleinen mittelalterlichen Burgsiedlung „Ascaphisburg“ wurde in 1000 Jahren eine moderne selbstbewusste Stadt, deren Geschichte ihr anhand von Straßennamen und Häusern nachspüren könnt. 

buchbar als Format A und B für Kinder von 6 – 11 Jahre oder Jugendliche von 12 – 16 Jahren Format B/Praktische Arbeit: Spurensuche mit Heft und Stift (bitte Bleistifte und Buntstifte mitbringen) / Materialkosten 1 € / Person

„Die Stadtdetektive und das verschwundene Wappen“

Entdeckungsreise durch das mittelalterliche Aschaffenburg 

Die Stadtdetektive sind in einem dringenden Auftrag unterwegs. Das Stadtwappen ist verschwunden. Es ist kein ungefährlicher Auftrag, den die Stadtdetektive in nur 90 Minuten lösen müssen. Erlebt mit uns die Gebäude, an denen ihr jeden Tag vorbeikommt, oder die Straßen, auf denen ihr jeden Tag geht, kurz und gut die Stadtgeschichte einmal ganz anders.
buchbar als Format A für Kinder von 6 – 11 Jahre (Bitte Bleistifte mitbringen).

 

 

 

„Hex, hex, hex“

Stadtrundgang zum Thema Hexenverfolgung
Hexen - gibt es die wirklich? Und woran kann man sie erkennen? Der Geist der „Hechtbeckerin“ aus dem Landinggraben zeigt, wie schlimm üble Nachrede, Aberglaube und Dummheit sich für einen Menschen auswirken können. Heute ist es bisweilen sogar „schick“, Hexe genannt zu werden, vor 400 Jahren war es der erste Schritt in Richtung Scheiterhaufen. Wer nach diesem Stadtrundgang dennoch an Hexen glaubt, „handle sich einen Hexenschuss ein und schere sich zum Henker
buchbar als Format A und B für Kinder von 6 – 11 Jahre oder Jugendliche von 12 – 16 Jahren Format B/Praktische Arbeit: Wir erstellen einen Bisamapfel, ein Amulett, das um das Jahr 1500 seine Träger vor Krankheiten und Unglück schützen sollte /Materialkosten: 1,50 EUR / Pers.

 

 

„Hatte Moses Dreadlocks?“

Jüdisches Alltagsleben vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert 
Seit die römische Legion den Tempel Salomons in Jerusalem zerstörte, sind Juden immer wieder Opfer von Unwissenheit und Ignoranz geworden. Vom Mittelalter an sind ihre Spuren in Aschaffenburg nachweisbar. Als „fremdländisches Volk“ erkennbar faszinierten und ängstigten sie ihre Zeitgenossen. Ihre Sitten und Gebräuche und ob Moses schon „Dreadlocks“ trug, als diese noch lange nicht in Mode waren, erfahrt ihr auf diesem Rundgang durch die Stadt und das Museum jüdischer Geschichte und Kultur.
buchbar als Format A für Jugendliche von 12 – 16 Jahren

 

 

„Stolpersteine“

Jüdisches Leben in Aschaffenburg im 20. Jh. von der Verfolgung im Nationalsozialismus bis zu den Stolperstein-Verlegungen heute. 
 
Mit „Hier wohnte….“ Beginnt der Text auf den kleinen Messingtafeln der Stolpersteine, die an ehemalige jüdische Mitbürger erinnern sollen. Der Rundgang möchte die Schicksalswege hinter den eingravierten Namen aufzeigen und erfahren lassen, wie vielfältig jüdisches Leben und jüdische Kultur in Aschaffenburg war. Die ehemalige Synagoge sehen wir als Modell im Museum für jüdische Geschichte und Kultur.
buchbar als Format A für Jugendliche von 12 – 16 Jahren

 

 

 

„Aschaffenburg im Zweiten Weltkrieg“

Stadtrundgang zum Thema Vor- und Nachkriegszeit 
  Einst war es gepriesen als schönstes Renaissanceschloss nördlich der Alpen, das Aschaffenburger Schloss Johannisburg. 1945 war nur ein rauchender Trümmerhaufen geblieben, wie auch an vielen anderen Plätzen, Gebäuden und Straßenzügen der Stadt zu sehen. Wiederaufbau, Abriss oder Umbau verweisen auf viele menschliche Tragödien, aber auch auf Vertrauen und Mut zum Neuanfang in den Nachkriegsjahren.
Buchbar als Format A für Jugendliche von 12 – 16 Jahren

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